Vor 25 Jahren – am 27. Juli 2000 –wurden bei einem rechtsterroristischen Rohrbombenanschlag am S-Bahnhof Wehrhahn in Düsseldorf zehn überwiegend jüdische und ost-europäische Einwanderer:innen verletzt und ein Ungeborenes getötet. Über den Anschlag und die Folgen der Straflosigkeit sprechen wir mit Dr. Anke Hoffstädt von der Forschungsstelle Rechtsextremismus und Neonazismus (FORENA) der Hochschule Düsseldorf, Prof. Gideon Botsch, Leiter der Emil Julius Guembel Forschungsstelle am Moses Mendelssohn Zentrum der Universität Potsdam und Marina Chernivsky, Psychologin und Geschäftsführerin von OFEK e.V.
Am 27. Juli 2000 wurden bei einem Anschlag mit einer TNT-gefüllten Rohrbombe an der S-Bahn-Station Wehrhahn in Düsseldorf ein ungeborenes Baby getötet und zehn überwiegend jüdische sowie osteuropäische Einwanderer:innen verletzt. Der Anschlag wird in der Geschichte des deutschen Rechtsterrorismus jedoch kaum noch beachtet.
Wir laden herzlich ein zum ersten Fachtag von KOBB. Gemeinsam mit Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis sprechen wir am 27. Juni 2025 über die Bedeutung des Anschlags, die Folgen der Straflosigkeit für direkt und indirekt Betroffene sowie die Rolle von Antisemitismus und anti-osteuropäischem Rassismus als oft übersehene Tatmotive im Kontext von Rechtsterrorismus.